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Schuljahr 2017/18

ist das 1. Halbjahr finanziert !

1500€ der Stiftung der ehemaligen Sparkasse Ludwigshafen

2000€ von der

Heidehof-Stiftung GmbH

 

Fehlen: 4000€

Bitte Verwendungszweck:

FörderPlus 

 

 

Die Gräfenauschule ist eine Grundschule mit 99%Migrationshinterbiografie

 

Eine Kooperation mit der Grundschule Gräfenauschule

 

Letztes Schuljahr wurden alle SchüleInnnen gewünschten Gymnasium angenommen und wir bekommen sehr gute Resonanzen.

 

Projektleitung:

Systemische Beratung

Interkulturelle Mediation

päd. Fachkraft:

Sozialpädagogin

Interkulturelle Mediation

 

Falls Sie mehr wissen möchten? Nehmen Sie  Kontakt auf!

 

 

FörderPlus an der Grundschule Gräfenauschule

 Übergang Grundschule –Gymnasium

 

Di Die Klassen mit 99% Migrationsbiografie sind sehr groß - gerade die guten Schülerinnen  frbbrauchen eine größere Herausforderung, um sich weiterzuentwickeln.

 

Was fördern wir?

 

Gezielte Förderung von Kindern mit Gymnasialempfehlung in der 4. Klasse:

Das Sprachniveau wird erweitert und angehoben auf Gymnasialniveau.

  • Lautes und verständnisvolles Lesen von schwierigen Texten
  • Erweiterung des Wortschatzes, Erklärung unbekannten Wörter
  • Erklärung von deutschen Redewendungen
  • Mündliche Zusammenfassung des gelesenen Textes, Herausarbeiten des wesentlichen Inhaltes
  • Formulierung von ganzen Sätzen
  • Grammatik auf Gymnasialniveau - Vertiefung der erlernten Regeln
  • Lesen und Verstehen von anspruchsvolleren Texten

Und der

  • Mediativen  Kompetenzen  - Akzeptanz für Elemente verschiedene Welt- /Wertanschauungen und Religionen werden entwickelt. Wir verwenden Methoden aus der interkulturellen Mediaton, um kritisches Denken,  gleichwertiges Betrachten, Teamfähigkeit und Verantwortungsübernahme zu vermitteln.

    Wir müssen die Kinder auf eine globale Welt vorbereiten, damit die jüngere Generation die Gegenwart und die Zukunft aktiv mitgestaltet. Aufgeschlossenheit, Wertfreiheit und Neugier gegenüber „Anderen“ und „Fremden“ entwickeln sich nicht von allein. 
        

>  Kommunikative Kompetenzen         

>  Emotionale Kompetenzen

>  Sozialkompetenzen

>  Interkulturelle Kompetenzen

 

 

 

Bild oben: Reise nach Jerusalem mal anders rum. NUR gemeinsam können sie gewinnen! Auf zwei Stühlen stehen am Ende ALLE

Kooperation mit dem Stadtmuseum 2017

 Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

Die Erfahrung der letzten Jahre bringt uns zu dem Schluss, dass das Zusammenleben in einer wertepluralen Gesellschaft,

die durch eine Vielfalt von Lebensentwürfen und damit verbundenen Wertesystemen gekennzeichnet ist, für alle

 gesellschaftlichen Gruppen eine große Herausforderung darstellt.

Gerade auch für die Jugend stellt der Umgang mit verschiedenen Lebensentwürfen, Religionen und Weltanschauungen hohe Anforderungen an ihre Ambiguitäts- und Frustrationstoleranz .

Das führt unter Umständen und immer öfter dazu, dass sich die Jugendlichen abgrenzen. Diese Abgrenzung bringt ihnen zunächst einmal eine Sicherheit für die eigene Identität, macht aber die erwünschte Zugehörigkeit schwierig und kann im schlimmeren Fall auch zur Radikalisierung - egal in welche Richtung - führen.

 Um diesen negativen Auswirkungen vorzubeugen, ist eine Förderung der Wertschätzung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und damit das Verständnis von verschiedenen Kulturen/Werten/Religionen bei Kindern wichtig.

Die gleichwertige Betrachtung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden macht unser Zusammenleben leichter. Gleichstellungsorientiert zu Reflektieren und allparteilich Wertschätzen hilft im Umgang mit Diversität . In diesem Zusammenhang sprechen wir von mediativer Kompetenz.
Die letzten vier Jahre mit den Grundschülern der Deutsch-FörderPlus Gruppe haben gezeigt, dass diese Schüler einerseits noch unvoreingenommener als in späteren Jahren, andererseits aber schon reif genug für die Erlangung von diesen mediativen Kompetenzen sind.

Aus diesem Grund halten wir die Zeit des Übergangs Grundschule-Gymnasium für einen guten Zeitpunkt für unser Projekt.

Die Kinder sollen eine achtsame Wahrnehmung für verschiedene Elemente anderer Welt- /Wertanschauungen und Religionen entwickeln. Hierzu zählt insbesondere ein möglichst konstruktiver Umgang mit Dissonanzen und Störungen, die in der alltäglichen Begegnung mit Menschen vorkommen.

Ziel ist darüber hinaus die Einsicht in die Pluralität der Zuwanderungsgesellschaft. Moderne Zuwanderungsgesellschaften sind einem stetigem Wandlungsprozess unterworfen. Es gibt keine abgeschlossenen „reinen“ Kulturen. Die Kinder sollen zur Deutungskompetenz befähigt werden.

  •  Gleichstellungsorientiertes Reflektieren und allparteiliches Wertschätzen im Umgang mit Diversität.
  • Lernen, Konflikte konstruktiv auszutragen und mit Aggression gewaltfrei umzugehen.
  • Räume schaffen für eigenverantwortliches Handeln.
  • Lernen, Gefühle auszudrücken und im Dialog mit dem Gegenüber zu besprechen
  • Ambiguitätstoleranz zu stärken, Toleranz/Akzeptanz und Souveränität im Umgang mit schwierigen und in konfliktreichen Situationen zu fördern.
  • Wertschätzung von Vielfalt und deren Einbeziehung
  • Verständnis von zwischenmenschlichen Prozessen, Eisberg denken können

  • Bereitschaft zum Verstehen wollen, nicht die „Schuldfrage“ stellen, sondern zusammen das „Problem“ anschauen und Lösungen suchen.

  • Lernen, eine Wertordnung einzuhalten, in welcher der Respekt der Menschenwürde an der ersten Stelle steht.

  • Setzen von glaubwürdigen Vorbildern

 

Das Projekt ist ein ressourcenorientiertes Projekt, das in einem kinderspezifischen Setting

stattfindet.

 

Mediative Lebensentwürfe sollen gefördert werden, sowie ein Bewusstsein für mediatives Denken

und Handeln  soll geschaffen werden.

 

 ELTERNARBEIT MIT DEN ELTERN DER FÖRDERKLASSE 

Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund erfordert die aktive Mitwirkung und Unterstützung der Eltern. Um die Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund aktiv in das Schuleben einzubeziehen, erweitern wir auf Elternarbeit. Es geht vorrangig darum, über das deutsche System rund um Schule zu informieren. Es finden Infoabende und Vorträge statt. Informiert wird außerdem über die Entwicklung der Kinder, Sprachentwicklung/-förderung und über Sozial/Interkulturelle Kompetenzen. Weitervermittlung bei Bedarf an die entsprechenden Stellen.

1mal im Monat ein "Elterncafé" in den Räumen des "Frauencafés e. V.

Durchgeführt:

Freitag 27.02.2015 im Elterncafé

Elternvortrag 

Titel des Vortrags:
Kinder mit 'Migrationshintergrund' im deutschen Schulwesen: Die Bildungs(miss)erfolgreichen?!
Umgang mit schulischer und gesellschaftlicher Heterogenität.

Beschreibung

Karim Fereidooni präsentiert in seinem 30minütigen Vortrag einige wissenschaftliche Untersuchungen zum Bildungserfolg und Bildungsmisserfolg von Kindern mit 'Migrationshintergrund' in Deutschland und widmet sich der Fragestellung, wann interkulturelle Besonderheiten in der Schule besonders betont werden sollten und wann diese in der Schule keine Rolle spielen sollten.
Nach dem Vortrag haben die TeilnehmerInnen eine Stunde Zeit für einen persönlichen Austausch und Fragen.